Coopercopter aus Hamburg baut High-End-Oktakopter

Der Aerochrome 14 ist das Flagschiff von Coopercopter. Foto. Frederick Vidal/ Hamburg.

Der Aerochrome 14 ist das Flagschiff von Coopercopter. Foto. Frederick Vidal/ Hamburg.

 

 

Kompliziert kann jeder!

Belastbar, flexibel und immer up to date: Das sind die Ansprüche, die »Cooper Copter« an seine Geräte stellt. Mit dem »Aerochrome 14« ist der Hamburger Firma zudem ein echter Hingucker gelungen. Doch was leistet ein Oktocopter, der mit 25.000 Euro zu Buche schlägt?

Von Andreas Göbel

Tief hängende Wolken, Regen und eine ungemütliche Brise von der See – Hamburg bietet an diesem Tag zwar typische, aber denkbar schlechte Voraussetzungen für Copterpiloten. Ideal sind die Bedingungen allerdings, um das gesamte Team von »Cooper Copter«, die mit ihrem Aerochrome einen der derzeit ungewöhnlichsten Copter auf den Markt gebracht haben, einmal auf einem Fleck zu erwischen. Während jeder Tag mit halbwegs vernünftigem Flugwetter für Tests an neuen Ideen und Entwicklungen genutzt wird, bleiben die Regentage für Indoor-Arbeiten.

Die Zentrale von Cooper Copter liegt in Hamm, einem ehemaligen Hafenarbeiter-Wohnviertel im Osten der Hansestadt. Und gleich beim ersten Blick durch die großzügigen Räume wird klar, dass die Coopers keine ganz gewöhnliche Firma sind: Überall an den kargen Wänden verteilt hängen großflächige Kunstwerke und hochwertige Fotografien. Zwischen den nüchternen Metallregalen stehen ein Elektroschlagzeug und eine betagte Couchgarnitur. Und während das halbe Dutzend Mitarbeiter lötet, schraubt und an den Computern arbeitet, verhandelt Geschäftsführer Ranil Beyer in einer lautstarken Skype-Konferenz in perfektem Spanisch mit Kunden. Unermüdlich springt er immer wieder auf und zieht aus einem der zahlreichen Regale ein Bauteil, das er seinem Gegenüber am Bildschirm zeigt um die Bauweise der Cooper Copter zu erklären.  […]